Notgalerie


Notgalerie - Neues Portfolio

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VIENNA ART WEEK


Sonntag, 17.11.2019, 15 Uhr
Walk Kunstland Nord


Im Rahmen der Vienna Art Week findet am 17.11. ab 15 Uhr der letzte geführte Rundgang dieses Jahres mit Reinhold Zisser statt. Von der Notgalerie beginnt die Wanderung durch Kunstland Nord, es werden die verbliebenen Arbeiten gezeigt und auch zum ersten mal die weitere Projektentwicklung 2020 vorgestellt.


Treffpunkt:
Notgalerie
U2 Aspern Nord - Urbanes Feld, 1220 Wien
https://www.google.com/maps/place/notgalerie/
www.notgalerie.at

Donnerstag 21.11.2019, 19 Uhr
FXXINii̶si̶mi̶ TOSHAIN/ CEEH
„SAKRILEGIUM “

Führung & Artist Talk


„Sacrilegium“ baut ihre Installation “Fluxus Fire -Тотальный Огонь. Total Art Lighter 1”aus (eine künstlerische Referenz zu Ben Vautier´s „Total Art Matchbox from Fluxus Year Box “ 1965, Fluxus Edition unannounced): diese war der Höhepunkt ihrer diskursiven kritischen Auseinandersetzung mit dem Kunst-Betrieb und Ausstellungs-Strukturen, als Anna Ceeh und Iv Toshain in einer Happening-Aktion ihr Kunst- Archiv öffentlich verbrannt hatten (2017) 2019 lösen FXXINii̶si̶mi̶ TOSHAIN/ CEEH im„Sacrilegium“ einen neuen subversiven Turn indem sie unter anderem als politische Referenz zu Gräueltaten im Nationalsozialismus aus verbrannten Überresten von 11 Postern mit 11 künstlerischen Botschaften 11 Schminkstifte produzieren und diese symbolisch nach den Künstler_innen der jeweiligen Poster-Kunstwerke benennen. Durch ein Vernichtungsakt der Zerstörung erschaffen aber Iv Toshain und Anna Ceeh wieder etwas Neues.“
- Text des Künstlerinnen-Duos FXXINii̶si̶mi̶ TOSHAIN/ CEEH



Kajals: Marina Abramovic (US), Linda Bilda †(AT), Anetta Mona Chisa & Lucia Tkacova (RO/ SK), Boris Ondreicka(SK), KIWA (EE), Siggi Hofer (AT/ IT), Slava Mogutin (U.S./ RU), Olaf Nicolai (DE), VALIE EXPORT (AT), Iv Toshain (BG), Anna Ceeh (RU/ AT)


Notgalerie - Kunstland Nord - Final Opening


Mittwoch 18.September ab 18 Uhr

Die letzte Veranstaltung der Serie Kunstland Nord Saison 2019.

in der Notgalerie eröffnet die Ausstellung FXXXi̶s̶m̶ von Iv Toshain / Anna Cee.


Die Installationen von Kunstland Nord werden mit Arbeiten folgender KünstlerInnen fertiggestellt:
Gianin Conrad / Vasilena Gankovska / Anne Glassner / Sergio Leitao /Christoph Schwarz / Šárka Telecká
Ebenfalls zu sehen sind Arbeiten die bereits seit Frühling 2019 als Teil von Kunstland Nord umgesetzt wurden:
Oscar Cueto / Bartosz Dolhun / Matej Frank / Peter Fritzenwallner / Luisa Kasalicky / Alfred Lenz  / Silke Maier-Gamauf / Flora Neuwirth / Manuela Picallo Gil / Markus Proschek / Jasmin Schaitl / Siegfried Zaworka 

Der folgende Flyer ist gleichzeitig Lageplan für die ausgestellten Arbeiten.
Die Arbeiten können selbstständig bis Ende September besichtigt werden.
Gerne bieten wir Begehungen und weitere Informationen für Interessierte an.
Bitte weitere Infos dem Menüpunkt "Kunstland Nord" entnehmen oder via "Contact" Kontaktdaten entnehmen.

Kunstland Nord

Plan Kunstland Nord


Aus gegebenem Anlass (Beschreibgung siehe Artikel DerStandard) unsere beider Stellungnahme zu dem aktuellen Vorfall:

Notgalerie - Kunstland Nord
FÜHRUNG DURCH DEN "AUDIOWALK SEESTADT"

Samstag 29.Juni ab 18 Uhr

Wir laden alle Interessierten herzlich zu der Begehung der künstlerischen Intervention "Audiowalk Seestadt" welche im Rahmen von Notgalerie - Kunstland Nord vor wenigen Tagen eröffnet wurde. Die Begehung findet gemeinsam mit der Künstlerin Silke Maier-Gamauf, Urheberin der Arbeit und dem Künstler Reinhold Zisser, Urheber von Notgalerie - Kunstland Nord, statt.


Kunstland Nord

Foto: (c) eSeL - https://esel.at/album/490/esel-sequenz-guerrilla-arts-27-6-2019

Aus gegebenem Anlass (Beschreibgung siehe Artikel DerStandard) unsere beider Stellungnahme zu dem aktuellen Vorfall:

Am 26. Juni. 2019 demontierte und entwendete der Wiener FPÖ Klubobmann Toni Mahdalik ein fiktives Strassenschild der Installation von Silke Maier – Gamauf die Teil eines Kunstprojektes der Notgalerie – Kunstland Nord war und ist. Die künstlerische Arbeit wurde demontiert und dieser Akt als Video auf FB gepostet ohne dass Herr Mahdalik eine weitere Recherche über die künstlerische Arbeit gemacht hätte.
In der Arbeit von Silke Maier-Gamauf werden 9 ausgewählten weiblichen Künstlerinnen, Denkerinnen und politischen Aktivistinnen (u.a. Miriam Makeba, Helga Philipp, Guerilla Girls und Donna Haraway) temporär Straßenschilder gewidmet die auf dem Areal Kunstland Nord BesucherInnen zugänglich sind. Auf den Schilder angebrachte Codes führen via Netz zu weiteren Informationen über die vorgestellten Frauen und das Projekt. Hätte Herr Mahdalik den auf den Schildern befindlichen QR-Code genutzt wäre ihm folgendes verdeutlicht worden: In der Installation geht es um exponierte Frauenbiografien. Die Auswahl der Personen bezieht sich auf das Thema der Straße – als Verlauf, Linie und Metapher für Wanderschaft, Exil und Transformation. Ein Schild mit dem Namen von Silke Maier-Witt zu konzipieren die zur 2. Generation der RAF gehörte soll in keiner Weise Terrorismus gutheißen oder gar verharmlosen. Silke Maier Witt war eine der wenigen des engeren RAF – Kreises die sich selbstkritisch zu ihrer Rolle als Terroristin äußerte und in der Folge auch den Sohn des ermordeten Martin Schleyer um Verzeihung bat. Silke Maier Witt war ja an der Entführung und Ermordung von Hanns Martin Schleyer mitbeteiligt. Thema der künstlerischen Arbeit ist die Möglichkeit dass Menschen ihre Handlungen und Haltungen reflektieren und Selbstkritik üben können um in Folge auch den eigenen Lebensweg radikal zu verändern. Silke Maier Witt arbeitete nach ihrer Haftentlassung im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie und setzte sich für Aussöhnung und Reue im Kontext des RAF Terrors ein.
Eine Entschuldigung für die Demontage und Präsentation auf Facebook wäre angebracht. Die Arbeit ist Teil des Projektes Notgalerie – Kunstland Nord die eine Fläche von 50 Hektar in der Seestadt bespielt. Am 29. Juni findet im Rahmen der nächsten Eröffnung eine Führung von Silke Maier Gamauf statt bei der die Arbeit in ihrer ganzen Breite vorgestellt wird.

Silke Maier-Gamauf Reinhold Zisser

Künstlerin, Urheberin der Künstler, Urheber von
Arbeit Audio Walk Seestadt Notgalerie – Kunstland Nord

mehr Informationen zum Projekt auf www.notgalerie.at

Foto: (c) eSeL - https://esel.at/album/490/esel-sequenz-guerrilla-arts-27-6-2019

Notgalerie Kunstland Nord ist ein Projekt von Reinhold Zisser und dem LLLLLL Verein für Kunst der Gegenwwart und wird unterstützt von
KÖR - Kunst im öffentlichen Raum Wien
BKA
Bezirk Donaustadt
3420 aspern developement AG
aspern Die Seestadt Wiens



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Kunstland Nord
DYNAMO II

Samstag 29. Juni ab 17 Uhr

Eröffnung der Ausstellung DYNAMO II des Residence Künstlers Sérgio Leitão.
Diese Ausstellung wird eine neue Arbeit von Kunstland Nord vorstellen und ist gleichzeitig der Auftakt des Projekts "Walking around the sun" des CEAA|Europe, welches in Folge in Athen, Porto, Lissabon und Karlsruhe stattfinden wird.

CEAA - EUROPE, Walking around the Sun

Ebenfalls wird am Samstag ab 18 Uhr eine Führung durch die Installation "Audiowalk Seestadt" - einer Kunstintervention im Rahmen von Kunstland Nord - gemeinsam mit der Künstlerin Silke Maier-Gamauf stattfinden.
Den Audio Guide kann man bereits jetzt unter folgendem Link anhören:

Audiowalk Seestadt

Die Notgalerie ist seit dem MAINOPENING am 21. Juni um die Displayinstallation TUTTO des Künstlerkollektivs jederjede erweitert.


über die Notgalerie – Kunstland Nord:

1947 als Notkirche in Döbling gebaut, 1969 als Ersatzkirche nach Donaustadt gerettet, von 2000 bis 2015 als verlassener Leerstand der Zeit überlassen. 2015 vom Wiener Künstler Reinhold Zisser besetzt und zur Notgalerie transformiert. 2017 erneut vor einem Abriss bewahrt, in 15.000 Einzelteilen zur Seestadt gebracht und erneut aufgebaut. Zisser wurde so vom Besetzer zum Besitzer. In weiterer Folge tranformiert sich die Notgalerie vom Kunstobjekt zur wichtigsten Kunstinstitution Wiens nördlich der Donau. Dieses Jahr übergab die Seestadt Aspern Zisser und seiner Notgalerie die Bespielung der gesamten Baustelle / Brache Seestadt, eine Fläche von über 50 Hektar – einer halben Million Quadratmeter.

Für diese Fläche, die den größten Raum für Kunst im öffentlichen Raum in Wien darstellt, entwickelte Reinhold Zisser das Projekt “Kunstland Nord” das im Zeitraum von Mai bis September mit der Unterstützung von KÖR, dem BKA, dem Bezirk Donaustadt und der 3420 Aspern AG und in Zusammenarbeit mit über zwanzig KünstlerInnen seine Umsetzung findet.


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Kunstland Nord
MAINOPENING

Eröffnung Freitag 21.Juni ab 16 Uhr

Die Notgalerie lädt am 21.Juni ab 16 Uhr zur ersten Haupteröffnung des Kunstland Nord.
Kunstland Nord bedeutet die Bespieleung der über 50 Hektar (500.000m2) großen Baubrache der zukünftigen Seestadt, also den gesamten Bereich zwischen der bereits im Süden fertiggestellten Stadtteile und der das Nordende bildenden Notgalerie.

Bis Herbst 2019 werden hier über 20 KünstlerInnen Arbeiten umsetzen. Zur nun stattfindenden Fertigstellung der ersten Projektphase sind bereits Arbeiten folgender KünstlerInnen realisiert:
Oscar Cueto / Bartosz Dolhun / Matej Frank / Peter Fritzenwallner / Florian Hofer / Alfred Lenz /Silke Maier-Gamauf / Flora Neuwirth / Manuela Picallo Gil / Markus Proschek / Jasmin Schaitl / Siegfried Zaworka

Zur Eröffnung sprechen werden:
Martina Taig (Leiterin KÖR – Kunst im öffentlichen Raum Wien)
Gunther Laher (Projektleitung Seestadt)
Gerhard Schuster (Vorstandsvorsitzender Wien 3420 AG)
Ernst Nevrivy (Bezirksvorsteher Donaustadt)
Reinhold Zisser (Künstler)


Kunstland NordNotgalerie Kunstland Nord

In der Notgalerie selbst übernimmt am 21. Juni das Künstlerkollektiv jederjede die Kontrolle und wird über den Innenraum hinaus mit Interventionen von ca. Zwanzig KünstlerInnen die Grenzen von Kunstland Nord hinterfragen.

Ebenso wird die Eröffnung von Kunstland Nord Begegnungsmoment mit der performativen Installation Das Design des Anonymen, einer Aktion unter der Leitung von Daniel Aschwanden welche aus der Seestadt kommend das Kunstland Nord mit ihrer Choreographie konfrontieren wird.

Wir hoffen ab 16 Uhr BesucherInnen an diesem längsten Tag des Jahres zahlreich begrüßen zu dürfen. Mehrere Führungen werden die Begehung der großen Fläche des Kunstland Nord ermöglichen, ebenso werden vor Ort Pläne aufliegen welche eine eigenständige Erkundung des Areals und der Arbeiten ermöglichen.

Weitere Infos zur Notgalerie – Kunstland Nord, dieser und kommenden Veranstaltungen sind auf der Website von KÖR Kör - Notgalerie und der Website der Notgalerie www.notgalerie.at zu entnehmen.

Ebenfalls möchten wir noch einladen sich für den am 22. und 23. Juni stattfindenden Workshop Multisensorium Seestadt von Jasmin Schaitl anzumelden. Infos und Anmeldemöglichkeiten dazu unter der Facebook Veranstaltung https://www.facebook.com/events/883937195280060/


über die Notgalerie – Kunstland Nord:

1947 als Notkirche in Döbling gebaut, 1969 als Ersatzkirche nach Donaustadt gerettet, von 2000 bis 2015 als verlassener Leerstand der Zeit überlassen. 2015 vom Wiener Künstler Reinhold Zisser besetzt und zur Notgalerie transformiert. 2017 erneut vor einem Abriss bewahrt, in 15.000 Einzelteilen zur Seestadt gebracht und erneut aufgebaut. Zisser wurde so vom Besetzer zum Besitzer. In weiterer Folge tranformiert sich die Notgalerie vom Kunstobjekt zur wichtigsten Kunstinstitution Wiens nördlich der Donau. Dieses Jahr übergab die Seestadt Aspern Zisser und seiner Notgalerie die Bespielung der gesamten Baustelle / Brache Seestadt, eine Fläche von über 50 Hektar – einer halben Million Quadratmeter.

Für diese Fläche, die den größten Raum für Kunst im öffentlichen Raum in Wien darstellt, entwickelte Reinhold Zisser das Projekt “Kunstland Nord” das im Zeitraum von Mai bis September mit der Unterstützung von KÖR, dem BKA, dem Bezirk Donaustadt und der 3420 Aspern AG und in Zusammenarbeit mit über zwanzig KünstlerInnen seine Umsetzung findet.


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Kunstland Nord
Matej Frank - Listening Sculpture “Monologue”
Featuring an Intervention by Jasmin Schaitl

Eröffnung Sonntag 9.Juni Sonntag, ab 16 Uhr

Kunstland NordNotgalerie Kunstland Nord - Listening Sculpture "Monologue"

Matej Frank präsentiert im Kunstland Nord die erste von drei interaktiven Listening Sculptures"Monologue" welche die Geräuschkulissen des ehemaligen Asperner Flugfeldes, sowie die neuen Sounds der wachsenden Seestadt Aspern einfängt. Weitere Listening Sculptures werdenim Laufe des Monats Juni vor Ort produziert und für den Sommer im Kunstland Nord installiert sein.

“1915 wurde der am Berliner Psychologischen Institut von Max Wertheimer und Erich Moritz von Hornbostel entwickelte „Richtungshörer“ patentiert. Er kam in der Folge vor allem in der militärischen Aufklärung zum Aufspüren feindlicher Geschütz-stellungen und angreifender Flugzeuge zum Einsatz. Der tschechische Künstler Matej Frank macht sich das Wissen um das mit dem Aufkommen des Radars obsolet gewordene, aber in der „akustischen Kamera“ weiter entwickelte Gerät zunutze, indem er die aus-geklügelte Technologie für eine künstlerische Intervention an einem sozialen Handlungsort im urbanen Raum nützt. Tiefe Geräusche aus der Ferne mutieren am Hörtrichter zur Nah-Erfahrung, während akustische Signale in höheren Tonlagen aus der Nähe kaum hörbar werden. Ins auratische Rauschen ozeanischer Weite dringen die banalen Geräusche urbanen Lebens und schaffen ein Hörerlebnis, das für die konkrete Begegnung vor Ort sensibilisieren will. (Alois Kölbl über die Arbeit von Matej Frank)
Diese Holzskulptur wird nun auf einem der Hügel neben der Notgalerie auftauchen, gerichtet auf die Geräusch-kulisse der Seestadt und dem Geschehen der Baustelle und Felder dazwischen.“

Die Möglichkeiten und Bedeutungen der Listening Sculpture untersucht zum Opening am 9.Juni Jasmin Schaitl mit einer performativen Intervention. Diese wird ein Ausblick auf einen speziell für die Arbeit und den Ort konzipierten Workshop sein, welcher über Anmeldung Ende Juni stattfinden wird.

Die Listening Sculpture “Monologue” ist die dritte Arbeit welche im Kunstland Nord eröffnet wird. Mit Kunstland Nord entsteht seit Mai diesen Jahres, auf einer Gesamtfläche von über 500.000m2, ein Kunstpark inmitten der Baustelle und dem Brachland der zukünftigen Seestadt. Der Ankerpunkt des Projekts ist die Notgalerie, welche Reinhold Zisser 2017 vor dem Abriss bewahrte indem er sie in 15.000 Einzelteilen in die Seestadt brachte und dort erneut zusammensetzte.

Weitere Infos über diese und kommende Veranstaltungen, Aktionen und Eröffnungen der Notgalerie – Kunstland Nord sind auf der website von KÖR – Kunst im öffentlichen Raum http://www.koer.or.at/projekte/notgalerie-kunstland-nord/ und der Seite der Notgalerie, www.notgalerie.at zu entnehmen. Weitere Informationen zu den beiden KünstlerInnen sind auf deren Webseiten ersichtlich www.matejfrank.com / www.jasminschaitl.com

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Kunstland Nord
Oscar Cueto / Manuela Picallo Gil - MOHNMANIE

Opening on Sunday May 19 2019, 4pm

Kunstland NordNotgalerie Kunstland Nord -MOHNINVASION

MOHNMANIE bezieht sich auf eine Wirtschaft, in der Ertrag ethische Grundsätze ersetzt haben. Cueto und Picallo Gil stellen sich die Frage, ob unethische Vorgehensweisen zulässig sind, um einen wirtschaftlichen Nutzen zu erzielen. Diese künstlerische Zusammenarbeit hinterfragt nicht die Natur des Mohns oder der Massenmedien, sondern das des Wirtschaftssystems, welches Polarisierung, soziale Hierarchien und ungleiche Arbeitsbedingungen zulässt und fördert, um eine klare Trennung zwischen jenen zu erreichen, die Waren produzieren und konsumieren, und denjenigen die Profite für sich beanspruchen.
Diese Überlegungen werden durch eine Rauminstallation, Illustrationen, einer fotografischen Arbeit im öffentliche Raum, eine Publikation, sowie eine partizipative Aktion in der Ausstellung MOHNMANIE dargestellt.

MOHNMANIE refers to an economy in which revenue has replaced ethical principles. Cueto and Picallo Gil question if following unethical procedures in order to reach that economical benefit is valid. This collaborative project does not question the nature of the poppy or the mass media, but an economic system that allows and encourages polarization, social hierarchies and unequal working conditions to keep a clear division between those who produce and consume the good and those who accumulate the profits.
These thoughts are expressed through an installation, illustrations, a photographic work in public space, a publication and a participative action in the exhibition MOHNMANIE.

Music by/Musik von:
DJ Fresh Andy

über Kunstland Nord / Notgalerie:

1947 als Notkirche in Döbling gebaut, 1969 als Ersatzkirche nach Donaustadt gerettet, von 2000 bis 2015 als verlassener Leerstand der Zeit überlassen. 2015 vom Wiener Künstler Reinhold Zisser besetzt und zur Notgalerie transformiert. 2017 erneut vor einem Abriss bewahrt, in 15.000 Einzelteilen zur Seestadt gebracht und erneut aufgebaut. Zisser wurde so vom Besetzer zum Besitzer. In weiterer Folge tranformiert sich die Notgalerie vom Kunstobjekt zur wichtigsten Kunstinstitution Wiens nördlich der Donau. Dieses Jahr übergab die Seestadt Aspern der Notgalerie die Bespielung der gesamten Baustelle / Brache Seestadt, eine Fläche von über 50 Hektar – einer halben Million Quadratmeter.

Für diese Fläche, die den größten Raum für Kunst im öffentlichen Raum in Wien darstellt, entwickelte Reinhold Zisser “Kunstland Nord” das im Zeitraum von Mai bis September in Zusammenarbeit mit dreizehn KünstlerInnen seine erste Umsetzung findet.

 

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Kunstland Nord
Alfred Lenz -Rainbow Snail Invasion

Opening on Austrian National Day
1.Mai 2019, 14 Uhr

Snailrace feat.Gerald Zahn
4.Mai, 16 Uhr

Kunstland NordNotgalerie Kunstland Nord - Rainbowsnail Invasion

1.Mai – Austrian National Day - Eröffnung Kunstland Nord mit der Kolonisierungsaktion “Rainbow Snail Invasion” von Alfred Lenz.
Die Saison der Notgalerie – Kunstland Nord startet am Staatsfeiertag. Am Vormittag beginnt Alfred Lenz mit HelferInnen bei der Notgalerie die Bemalung von 100 Weinbergschnecken in Regenbogenfarben. Ab 14 Uhr startet der Nachmittag mit Grill und Getränken bei der Notgalerie mit Blick über das Kunstland Nord. Am Abend spielt Alfred Lenz in der Notgalerie ein Konzert für die fertige Rainbow Snail Kolonie.

4.Mai Samstag – Schneckenrennen – ab 16 Uhr
Ab 16 Uhr sind alle eingeladen sich bei zur Notgalerie – Kunstland Nord einzufinden um gemeinsam auf das ab 17 Uhr beginnende Schneckenrennen, einer Co-Arbeit von Alfred Lenz und Gerald Zahn zu harren.

Notgalerie / Kunstland Nord liegt direkt vor dem Hauptausgang der U2 - Station Aspern Nord, (vorletzte Station - eine VOR Endstation Seestadt) und ist auch über google maps als Navigationsziel zu finden.
www.notgalerie.at


über Kunstland Nord / Notgalerie:

1947 als Notkirche in Döbling gebaut, 1969 als Ersatzkirche nach Donaustadt gerettet, von 2000 bis 2015 als verlassener Leerstand der Zeit überlassen. 2015 vom Wiener Künstler Reinhold Zisser besetzt und zur Notgalerie transformiert. 2017 erneut vor einem Abriss bewahrt, in 15.000 Einzelteilen zur Seestadt gebracht und erneut aufgebaut. Zisser wurde so vom Besetzer zum Besitzer. In weiterer Folge tranformiert sich die Notgalerie vom Kunstobjekt zur wichtigsten Kunstinstitution Wiens nördlich der Donau. Dieses Jahr übergab die Seestadt Aspern der Notgalerie die Bespielung der gesamten Baustelle / Brache Seestadt, eine Fläche von über 50 Hektar – einer halben Million Quadratmeter.

Für diese Fläche, die den größten Raum für Kunst im öffentlichen Raum in Wien darstellt, entwickelte Reinhold Zisser “Kunstland Nord” das im Zeitraum von Mai bis September in Zusammenarbeit mit dreizehn KünstlerInnen seine erste Umsetzung findet.

Weitere Veranstaltungen werden auf der der webseite www.notgalerie.at
bzw der Website von KÖR
http://www.koer.or.at/projekte/notgalerie-kunstland-nord/ angekündigt.

 

Notgalerie – Kunstland Nord
Mai bis September 2019


Die aktuelle Liste der KünstlerInnen von Kunstland Nord:

Gianin Conrad, Oscar Cueto, Bartosz Dolhun, Anna Doppler, Matěj Frank, Manuela Picallo Gil, Anne Glassner, Alfred Lenz, Silke Maier-Gamauf, Jasmin Schaitl, Christoph Schwarz, Gerald Zahn, Reinhold Zisser

Für die erste Projektphase von Mai bis Juni sind folgende Veranstaltungen geplant:


1.Mai – Staatsfeiertag Eröffnung Kunstland Nord mit der Aktion “Rainbowsnale Invasion” von Alfred Lenz.

Die Saison der Notgalerie – Kunstland Nord startet am Staatsfeiertag. BAm Vormittag beginnt Alfred Lenz mit HelferInnen bei der Notgalerie die Bemalung von 100 Weinbergschnecken in Regenbogenfarben. Ab 15 Uhr startet der Nachmittag mit Grill und Getränken bei der Notgalerie mit Blick über das Kunstland Nord. Um 20 Uhr spielt Alfred Lenz in der Notgalerie ein Konzert für die fertig bemalten Schnecken.

4.Mai Samstag – Schneckenrennen – ab 17 Uhr
Ab 15 Uhr sind alle eingeladen sich bei zur Notgalerie – Kunstland Nord einzufinden um gemeinsam auf das ab 17 Uhr beginnende Schneckenrennen, einer Co-Arbeit von Alfred Lenz und Gerald Zahn zu harren.


19.Mai Sonntag - MOHNEIS – ab 16 Uhr

von Oscar Cueto in Zusammenarbeit mit Manuela Picallo Gil

Es ist ein Projekt des mexikanischen Künstlers Oscar Cueto, worin er die Mohnproduktion in Österreich und Mexiko untersucht und das Problem des illegalen Mohnanbaus für Heroinproduktion in Mexiko mit dem Mohnanbau in Österreich vergleicht.

Das Bild der Mohnblume verkörpert in Österreich eher eine touristische Idylle. Diese Bilder konfrontiert Cueto mit denen des mexikanischen Alltags der Drogenfelder.

Zusätzlich wird Eine Performance am Eingang der Galerie präsentiert, in der Eis auf mexikanische Weise und in Handarbeit hergestellt wird. Nach der Performance wird das Mohn-Eis in der Galerie an die Öffentlichkeit verteilt.
In der Notgalerie gestalten die Künstler eine Installation aus Papiermohnblumen, hergestellt aus den beiden Österreichischen Gratis Tageszeitungen.


9.Juni Sonntag – Eröffnung Listening Sculpture "Monologue" Matěj Frank – ab 16 Uhr
Mat
ěj Frank präsentiert seine interaktive Listening Sculpture "Monologue" welche die Geräuschkulissen des ehemaligen Asperner Flugfeldes, sowie die neuen Sounds der wachsenden Seestadt Aspern thematisiert. Weitere Listening Sculptures werden im Laufe des Monats Juni vor Ort produziert und für den Sommer im Kunstland Nord installiert sein.
Jasmin Schaitl wird eine performative Intervention in Verbindung mit der Listening Sculpture präsentieren.


15. & 16. Juni, Workshop und Intervention im öffentlichen Raum (Jasmin Schaitl)

Jasmin Schaitl wird einen zweitägigen Performance Workshop im Kunstland Nord und in Aspern Seestadt halten. Dieser wird sich thematisch mit der auditiven, sowie taktilen Wahrnehmung des geografischen Umfeldes, und dessen Übersetzung in performative Aktionen, beschäftigen. Die TeilnehmerInnen werden eingeladen Kunstland Nord und Aspern Seestadt als multisensorischen, lebenden Organismus wahrzunehmen, und neue Perspektiven auf bestehende Muster zu werfen. Der Workshop findet in engem Kontakt mit der Listening Scultpure von Matěj Frank statt, und wird am Sonntag Abend in eine kollaborative Performance-Intervention münden. Genaue Uhrzeiten werden auf der Webseite der Notgalerie in Kürze bekanntgegeben (www.notgalerie.at)


21.Juni Eröffnung mit Ansprachen von Martina Taig (KÖR) Gerhard Schuster (aspern Die Seestadt Wiens) Doris Moser (Kulturrätin SPÖ Donaustadt), Vertreter Seestadt ab 16 Uhr

Am Freitag den 21. Juni präsentiert sich das Kunstland Nord zum ersten mal als Flächendeckende Gesamtinstallation mit Arbeiten von Oscar Cueto, Bartosz Dolhun, Anna Doppler, Matěj Frank, Manuela Picallo Gil, Alfred Lenz, Silke Maier-Gamauf, Jasmin Schaitl, Reinhold Zisser


Zurücklassen - Aufgreifen - Aneignen


Kooperationsausstellungen mit der notgalerie Seestadt in Wien und dem afo Architekturforum Oberösterreich in Linz.
mit Arbeiten von
Elisa Andessner, Rahel Bruns, Romana Hagyo, Maria Hanl, Silke Maier-Gamauf, Christoph Schwarz, Reinhold Zisser

Konzept: Maria Hanl, Silke Maier-Gamauf

Nachdem die von Maria Hanl und Silke Maier Gamauf konzipierte Ausstellung am 14.Oktober 2018 ihre erste Station in der notgalerie Seestadt hatte, eröffnet am 4.Dezember die Ausstellung im afo - architekturforum oberösterreich - www.afo.at.

Eröffnung am Dienstag, 4. Dezember 2018, 19 Uhr

Eröffnung: Gabriele Spindler, Leiterin der Landesgalerie Linz
Der urbane Raum ist das Aktionsfeld bzw. der Ausgangs­punkt, den die KünstlerInnen mittels Zeichnung, Video, Objekt und Fotografie zum Thema ihrer künstlerischen Forschung machen. Der Blick richtet sich sowohl auf die Stadt als soziales Gefüge als auch auf einen Ort vielfältiger Handlungsabläufe. Randbereiche des Alltäglichen werden beleuchtet und auf unterschiedliche Weise zum Thema gemacht.

Montag, 17. Dezember 2018
15.00 Uhr Austellungsrundgang
18.00 Uhr Artist Talk

Gefördert durch die Kulturabteilung des Landes Vorarlberg

opening notgalerie Seestadt

SURRENDER TO SPACES_11, 2015 – © Elisa Andessner

 

FLUCA - Austrian Cultural Pavilion at notgalerie presents
Kamen Stoyanov
PHANTASY IS MORE IMPORTANT
curated by Boris Kostadinov

Opening: September 25, 2018 at 7pm
Artist talk and presentation of FLUCA: September 27, 5-7pm
Exhibition opening times: September 26-29, 3-7pm
September 30-October 25: on request +43 650 6554505

This project is part of In Vienna, offical programme of viennacontemporary 2018.


opening notgalerie Seestadt

 

hd video, 5:40 minutes, photographies
For the Notgalerie, Kamen Stoynov proposes the project Phantasy is more important. The Notgalerie was originally an “emergency” church build in 1946, because there were no other churches around. It became a permanent provesorium. In 2015, the building was moved and rebuild by Reinhold Zisser, who turned it into the Notgalerie (“emergency gallery”). It became a sculpture and an exhibition space at the same time. The Notgalerie is currently located in the developing area “Seestadt” next to the metro station with the same name. Leaving the metro, one is outside of the city: a potential place for construction but so far only empty suburban fields not in use.
Kamen Stoyanovs project Phantasy is more important deals explicitly with visual uncommon houses and their surroundings. Stoyanov filmed three guest houses in the village Marchevo, Bulgaria, which are designed to be special in order to attract guest. There are not many people in Marchevo and also around the Notgalerie. The non-urban spaces of Marchevo and Seestadt connect through emptiness and wasteland. Public art was introduced in Seestadt to bring people in this area. Sometimes “art” is a good tool for attracting people to visit a place. The artist was also for the first time in Seestadt for visiting the Notgalerie. In a sense in Marchevo, Bulgaria, it is “popular” art introduced by the hostel owners to attract paying guests. Stoyanov problematizes not only the way, how popular “art” or visual attraction is used for commercial ventures, but also how art is becoming a tool for spectacle. In its extremes, this leads to Disneyfication of
former public space, themed environments and highly commercialised space where people mostly have to pay to have access. For the artist, the Notgalerie as an artefact and exhibition place is convincing, because it is focusing on its simple and honest building structure. Stoyanovs video starts with a close up of a realistic figure of Albert Einstein looking out from a balcony. It should function as an attraction and advertising for the House&SPA Einstein. The silence of the figure introduces the stillness which Stoyanov keeps throughout the video. Like a cinematic still live composed by still sequences. Stoyanov portraits the houses and its surrounding. The culmination point of the film is a house, which first just appears not straight. Then, it slowly becomes visible, that the house was built upside down. The roof is on to the ground. Worldwide, there are quite a few houses built upside down, mostly functioning as touristic attraction for paying visitors. The house in Marchevo is the only one the artist has found so far which functions also as a hotel. For the project Stoyanov spent some nights there to produce a series of photographic images from the interior.

www.notgalerie.at

Ort: notgalerie, Urbanes Feld, 1220 Wien
Erreichbarkeit: U2 Aspern Nord

notgalerie auf google maps


Anfahrt / U2 Aspern Nord

Anfahrt notgalerie


notgalerie Seestadt
Urbanes Feld - 1220 Wien
U2 Aspern Nord

 

PUBIC VIEWING - Dokumentation


Video und Schnitt: Christoph Schwarz

 

 

15. Juli 2018 - ab 16 Uhr

PUBIC VIEWING - FINALE

Programm:
ab 17 Uhr Finalspiel der Herrenfußballweltmeisterschaft am Screen des PUBIC VIEWINGS.
ab 19 Uhr letzter Rundgang in LIVE durch die Ausstellung.

Für alle welche es nicht zur notgalerie schaffen findet dieser Rundgang auch als LIVE SCREENING auf Facebook statt (hosted by Georg Schutz)

LINK ZUM FACEBBOOK LIVE SCREENING (ab ca 19 Uhr)

 

8. Juli 2018 - ab 16 Uhr

PUBIC VIEWING - OPERATION JANEWALK
Live Online Performance, ca. 90 Minuten

Am kommenden fußballfreien Sonntag nützt die notgalerie den Großbildschirm des PUBIC VIEWINGs am Urbanen Feld für eine Live Online Performance:

In Operation Jane Walk wird die digitale Kampfzone eines dystopischen Mehrspieler-Shooters zur Landschaft für einen Stadtspaziergang. Leonhard Müllner und Robin Klengel zweckentfremden die aggressive Umgebung zum Schauplatz für eine architekturgeschichtliche Tour durch Manhattan. Die Skyline der Seestadt Aspern bildet dabei den Hintergrund für einen neuerlichen Rundgang der beiden digitalen Flaneure, begleitet von der Architektin Eva Sommeregger und der Autorin Barbi Markovic. Als Begleitmusik gibts ein Barbecue, die Ausstellung in der notgalerie ist ebenfalls geöffnet! Bei Schönwetter kombinierbar mit Schwimmen im Asperner See (400m Fußweg oder 1 U-Bahnstation entfernt).

Operation Jane Walk wurde bei den Vienna Shorts 2018 zum besten Österreichischen Films gekürt! Eine einmalige Gelegenheit, diesen Stadtspaziergang in voller Länge und in seinem Ursprungsformat als Performance live zu sehen!


opening notgalerie Seestadt

(c) Artwork: Andreas Perkmann Berger

Programm:
16:30 OPERATION JANE WALK Live Online Performance
19:30 Vorfilmreihe "Der Springende Punkt" von T. Brandstätter & A. Maurer
20:00 Sommerkino "Toni Erdmann" von Maren Ade - Eintritt frei

Als Einstimmung hier der Trailer zu OPERATION JANE WALK.
Website von Leonhard Müllner: www.leonhardmuellner.at

www.notgalerie.at

Ort: notgalerie, Urbanes Feld, 1220 Wien
Erreichbarkeit: U2 Aspern Nord

notgalerie auf google maps


Anfahrt / U2 Aspern Nord

Anfahrt notgalerie


notgalerie Seestadt
Urbanes Feld - 1220 Wien
U2 Aspern Nord

 

29. Juni 2018 - ab 16 Uhr

PUBIC VIEWING - Halbzeit Vernissage

Ausstellung & Interventionen & ohne Fußball


Den ersten spielfreien Tag der Herrenfußball-WM nutzt die notgalerie um das Setting von PUBIC VIEWING, auf dem bis dahin jeden Tag mehrere Live-Fußballübertragungen stattfanden, als artifizielle Stätte zu betrachten, und lädt ab 16 Uhr zur Halbzeit-Vernissage ein.


opening notgalerie Seestadt (c) Artwork: Andreas Perkmann Berger

Teilnehmende KünstlerInnen: Andreas Perkmann Berger, Sara Bissen, Bernhard Cella, Christian Christiansen, Gustav Deutsch & Hanna Schimek, Karin Ferrari, Anne Gammelgaard, Thomas Garcia, Christoph Giesch, Christina Gohli, Lukas Gritzner, Helmut Heiss, Ines Hochgerner, Alfred Lenz, Raphael Reichl, Andrea Lüth & Gerald Roßbacher, Leonhard Müllner & Robin Klengel, Thea Moeller, Christoph Schwarz, Reinhold Zisser


Programm:
16:30 Eröffnungsreden
Cornelia Bredt(3420 AG - die Seestadt Wiens)
Doris Krüger (KÖR - Kunst im öffentlichen Raum)
Doris Moser (Bezirkskulturätin SPÖ Donaustadt)

17:15 Führung durch die Ausstellung mit den Kuratoren und beteiligten KünstlerInnen bei gleichzeitig stattfindendem Barbeque.

18:00 Filminterventionen am Hauptscreen der Fußball WM.
19:30 Vorfilm "Kreis Wr. Neustadt" von Johann Lurf.
20:00 Beginn des Sommerkinos Aspern Nord mit "Wilde Maus".

22. Juni 2018 - ab 14 Uhr

WIR SIND WIEN FESTIVAL

die notgalerie im Stadion der Populärkultur


Interventionen von StudentInnen der Klasse für Ortsbezogene Kunst und der Klasse Skulptur und Raum der Universität für angewandte Kunst Wien.

mit Arbeiten von:Sara Bissen, Christian Christiansen, Anne Gammelgaard, Christoph Giesch, Lukas Gritzner, Raphael Reichl, Julia Steinbach.


opening notgalerie Seestadt

Interventionen von Studierenden der Klasse für Ortsbezogene Kunst und der Klasse Skulptur und Raum der Universität für Angewandte Kunst Wien werden im Rahmen des WIR SIND WIEN Festivals in Interaktion mit der bestehenden Ausstellung und der Großveranstaltung treten.


Wenn der kollektive Blick zu einem schamhaften Gucken umgedeutet wird, soll damit nicht zwingend auf das Unbehagen angespielt werden, das entsteht, wenn Nationalismen unter dem Deckmantel eines sportlichen Wettkampfes gepflegt werden. Die Logik des Titels beschreibt vielmehr die Rolle eines Ausstellungsraums eingebettet in die Maschinerie einer populärkulturellen Großveranstaltung: auf den ersten Blick als Fehler wahrgenommen, kann eine Auseinandersetzung mit den künstlerischen Inhalten die bestehende Ordnung herausfordern und einen frischen zweiten Blick auf die Welt ermöglichen.

(c) Artwork: Andreas Perkmann Berger

 

14. Juni 2018 - 15. Juli 2018
PUBIC VIEWING
Ausstellung & Interventionen & Fußball


Parallel zur Übertragung der Herrenfußball-WM via
Großbildschirm am Urbanen Feld / Aspern Nord

opening notgalerie Seestadt

Teilnehmende KünstlerInnen:

Andreas Perkmann Berger, Bernhard Cella, Gustav Deutsch & Hanna Schimek, Karin Ferrari, Thomas Garcia, Christina Gohli, Helmut Heiss, Ines Hochgerner, Alfred Lenz, Andrea Lüth & Gerald Roßbacher, Leonhard Müllner & Robin Klengel, Thea Moeller, Christoph Schwarz, Reinhold Zisser
sowie Studierende der Universität für Angewandte Kunst Wien, Klasse für Ortsbezogene Kunst und der Klasse Raum und Skulptur.

Ein populärkulturelles Großereignis auf LED Videowand im Outback der Seestadt Aspern und der Körper der notgalerie, die sich seit einem Jahr auf einem Hügel dieses Geländes als weitgereiste Gesamtinstallation behauptet, bilden ein ungewöhnliches Spielfeld. Für die darauf stattfindende Begegnung formieren die beiden Künstler Reinhold Zisser und Christoph Schwarz ein Team von Wiener Kunstschaffenden um sich. Gemeinsam untersuchen sie das Spannungsfeld zwischen der sakralen Vergangenheit des Gebäudes, das 1946 nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Döbling auf einem von Schuttbergen bedeckten Bauplatz als Notkirche errichtet wurde, und dem Regime der Bilder, welche das Fußballgroßereignis hier inszeniert.

Wenn der kollektive Blick zu einem schamhaften Gucken umgedeutet wird, soll damit nicht zwingend auf das Unbehagen angespielt werden, das entsteht, wenn Nationalismen unter dem Deckmantel eines sportlichen Wettkampfes gepflegt werden. Die Logik des Titels beschreibt vielmehr die Rolle eines Ausstellungsraums eingebettet in die Maschinerie einer populärkulturellen Großveranstaltung: auf den ersten Blick als Fehler wahrgenommen, kann eine Auseinandersetzung mit den künstlerischen Inhalten die bestehende Ordnung herausfordern und einen frischen zweiten Blick auf die Welt ermöglichen
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Sonntag, 20.Mai 2018, 15 Uhr
T/abor

teilweise bewölkt - wir machen blau
Theresa Schütz und Rainer Steurer

Was passiert, wenn man die Wiener Offspace-Szene aus ihren Projekträumen in der Stadt an die frische Luft der Vorstadt lockt?
Die notgalerie eröffnet ihre Frühjahrssaison mit Gastspielen von vier bekannten Wiener Kunsträumen der nichtkommerziellen Ausstellungsszene.

opening notgalerie Seestadt opening notgalerie Seestadt

Theresa Schütz und Rainer Steurer, T/abor

Zwei Versuchsanordnungen vor dem Horizont einer Stadt im Werden. Sie berühren das Flüchtige. Bewölkt, das Wetter, ähnlich unvorhersehbar wie wir als Stadt veränderlicher Formzusammenhang sind. Teilweise tragen wir alle dazu bei: mitgebrachtes Wasser formt eine Wolke. Eine Fahne taucht in Farbe, und verliert sie im Wind. Er ist der Erste im urbanen Feld, auch der Letzte, der in der Stadt bleiben und durch sie hindurch ziehen wird. „Man ist da und irgendwann ist man wieder weg.“ (Wolfram Lotz, Einige Nachrichten an das All)

Sonntag, 13.Mai 2018, 15 Uhr
Kunstraum SUPER

SUPER an der frischen Luft
Rainer Stadlbauer / Christoph Mayer / Andreas Perkmann Berger

Was passiert, wenn man die Wiener Offspace-Szene aus ihren Projekträumen in der Stadt an die frische Luft der Vorstadt lockt?
Die notgalerie eröffnet ihre Frühjahrssaison mit Gastspielen von vier bekannten Wiener Kunsträumen der nichtkommerziellen Ausstellungsszene.

opening notgalerie Seestadt opening notgalerie Seestadt

Plan Brut: Rainer Stadlbauer

In der ersten Phase der Notgalerie am Ulanenweg begegnet der von Reinhold Zisser gegründete Ort seiner virtuellen Konstruktion in Form eines Bildgestells. Das Gestell kokettiert dabei mit seinem potenziellen Gebrauchswert. Es verweist auf seinen nicht eingelösten Status der Nutzbarkeit. Mit der Notgalerie wurde auch der Plan Brut nach Wien Aspern transloziert, um dort gemeinsam mit anderen Interventionen das urbane Feld zu besetzen. In der dritten Phase wird das Gestell zum überdimensionalen Bildträger für eine Arbeit von Christoph Mayer. Zugleich wird die in den Phasen davor etablierte Distanz zum Gebäude der Notgalerie aufgegeben.


The sun has been drawing, not me: Christoph Mayer

Auf der südseitigen Außenwand der Holzkirche und Notgalerie wird dieses 4 x 16 Meter große Holzgerüst montiert und mit hellblauem Leinenstoff bespannt. Auf dieser, der Sonne zugewandten Fläche von 64 Quadratmetern ist eine Art metaphysische Bleichzeichnung zu sehen, die die Vermutung nahe legt, dass hier nicht ein Künstler Hand angelegt hat, sondern die Sonne selbst sich in ungewohnt abgelenkter und individualisierter Strahlform verwirklicht hat.


Le déjeuner III : Andreas Perkmann Berger

Das für die Fahne konzipierte Motiv Le déjeuner III ist eine Weiterbearbeitung des Themenfeldes Le déjeuner und knüpft an die bereits im September 2017 in der Notgalerie/Seestadt gezeigten Arbeit an. Das gelbblühende Rapsfeld, ein Farbhintergrund, dient als Stellfläche zum Setzen von Begriffen, die in ihrer gegenständlichen Erscheinung mit den landschaftlich/pflanzlichen Elementen in Beziehung treten. Auf einem gelben Blatt Papier werden zwei Begriffe eingefügt: Cognacflasche und Schwirren. Das Szenario des Frühstücks kann man sich vorstellen wie einen Tisch mit variierter Möglichkeit zur Deckung.

 

 

Sonntag 6.Mai 2018, 15 Uhr

an der frischen Luft - KLUCKYLAND

Was passiert, wenn man die Wiener Offspace-Szene aus ihren Projekträumen in der Stadt an die frische Luft der Vorstadt lockt?
Die notgalerie eröffnet ihre Frühjahrssaison mit Gastspielen von vier bekannten Wiener Kunsträumen der nichtkommerziellen Ausstellungsszene.

Sonntag, 6.Mai 2018, 15 Uhr
KLUCKYLAND

Notrichter
Andrea Lüth und Gerald Roßbacher

opening notgalerie Seestadt opening notgalerie Seestadt


Getränke und Barbeque vom Holzkohlegrill inklusive. Gerne kann selbst mitgebrachtes Grillgut aufgelegt werden.

www.notgalerie.at
www.KLUCKYLAND.com
www.koer.or.at/projekte/programm-notgalerie-seestadt/22.04.2018_15_00/

 

Sonntag 29.April 2018 ab 13:00

an der frischen Luft - featuring hoast

"Kirchenflohmarkt - old fahsioned fundraising"

opening notgalerie Seestadtopening notgalerie Seestadt


Was passiert, wenn man die Wiener Offspace-Szene aus ihren Projekträumen in der Stadt an die frische Luft der Vorstadt lockt?
Die notgalerie eröffnet ihre Frühjahrssaison mit Gastspielen von vier bekannten Wiener Kunsträumen der nichtkommerziellen Ausstellungsszene.

Nach dem seasons start beginnt die Veranstaltungsreihe am 29.April mit dem ersten von vier offspaces.

Sonntag, 29. April 2018, 13 Uhr
hoast
Wolfgang Obermair und Ekaterina Shapiro-Obermair


We kindly invite you to visit “Kirchenflohmarkt: Old Fashioned Fundraising” of hoast, hosted by notgalerie, a project by Reinhold Zisser (www.notgalerie.at) in a former translocated church in Seestadt Aspern, Vienna.

On sunday 29 April 1pm to 7pm, right next to the U2 metro station Aspern Nord on the hill. Drinks and barbecue available.

Featuring a work by Jakub Vrba.

Among others (artists and funding projects):

Nika Kupyrova:
Exhibition in a gallery with 35m2 in Prague in September 2018, which is looking for utopian narratives in the 80’s science fiction

Masha Dabelka:
new studio

Natalia Nitzberg:
Foundation of the museum „Russian House” in Vienna

Wolfgang Obermair:
Exhibition project in Lisbon

Ekaterina Shapiro-Obermair:
New brushes for new paintings

Jakub Vrba:
Wacom tablet for Studio Vrba

Kristin Weissenberger:
Ardourino

An der frischen Luft
Wiener Offspaces in der notgalerie
Veranstaltungsreihe April / Mai 2018
www.notgalerie.at
www.koer.or.at/projekte/programm-notgalerie-seestadt/22.04.2018_15_00/

Ort: notgalerie, Urbanes Feld, 1220 Wien
Erreichbarkeit: U2 Aspern Nord


Sonntag 22.April 2018 ab 15:00

Seasons Start

opening notgalerie Seestadt


Was passiert, wenn man die Wiener Offspace-Szene aus ihren Projekträumen in der Stadt an die frische Luft der Vorstadt lockt?
Die notgalerie eröffnet ihre Frühjahrssaison mit Gastspielen von vier bekannten Wiener Kunsträumen der nichtkommerziellen Ausstellungsszene.
An vier Sonntagen im April & Mai wird der Möglichkeitsraum der notgalerie am Urbanen Feld / Seestadt Aspern für Ausstellungen, Interventionen und diskursive Formate genutzt. Verbindenes Element ist eine Serie von Fahnen, die vom jeweiligen Offspace konzipiert am Beginn jeder Veranstaltung gemeinsam gehisst wird.

Termine:

Sonntag, 22.April 2018, 15 Uhr
sesons start


Sonntag, 29. April 2018, 15 Uhr
hoast
Wolfgang Obermair und Ekaterina Shapiro-Obermair

Sonntag, 6. Mai 2018, 15 Uhr
KLUCKYLAND
Andrea Lüth und Gerald Roßbacher

Sonntag, 13. Mai 2018, 15 Uhr
Kunstraum SUPER
Andreas Perkmann Berger und Rainer Stadlbauer

Sonntag, 20. Mai 2018, 15 Uhr
T/abor
Theresa Schütz und Rainer Steurer

Sonntag 4.März 2018 ab 15:00

Eröffnung

"Wall Identity"

opening notgalerie Seestadt



KünstlerInnen der Ausstellung:

Muhammet Ali Bas
Lorenz Langenegger
Bernard Studlar
Claudia Tondl


Kurator: Reinhold Zisser

eine Kooperation der notgalerie und dem Schauspielhaus Wien 
Zur Eröffnung gibt es Punsch und Glühwein.

Sonntag 5.November 2017 ab 15:00

ERÖFFNUNG "KÖRPER"

opening notgalerie Seestadt


In Kooperation mit dem Schauspielhaus Wien und der Seestadtsaga findet diesen Sonntag ab 15 Uhr die Eröffnung der Ausstellung "Körper" in der notgalerie statt.

Für diese Ausstellung entwickelte Reinhold Zisser eine Objektreihe welche über die visuelle und haptische Wahnehmung hinausgehend essentielle Wünsche und Bedürnisse in Bezug auf Raum und Empfindung aufgreift.

Die Aktionen im Rahmen der Seestadtsaga starten pünktlich um 15:30. 
Zur Eröffnung gibt es Punsch und Glühwein.

 

DONNERSTAG 21.SEPTEMBER.2017 ab 18:00

ERÖFFNUNG NOTGALERIE SEESTADT

opening notgalerie Seestadt


Der Künstler Reinhold Zisser hielt zwei Jahre lang eine leerstehende Holzkirche am Wiener Stadtrand besetzt um dort Ausstellungen zu veranstalten.
Einem drohenden Abriss begegnend, zerlegte er mit einem Team diesen Sommer das gesamte Gebäude, beschriftete jedes Teil, brachte es in die Seestadt Aspern und baute es dort wieder auf.

mit Arbeiten von:
Reinhold Zisser / Rainer Stadlbauer / Luisa Kasalicky /
Peter Fritzenwallner / Christoph Srb / Christoph Schwarz

zur Eröffnung sprechen:
Martina Taig (KÖR), Gunther Laher (Projektleitung Seestadt), Gerhard Schuster (Vorstandsvorsitzender, wien 3420),
Reinhold Zisser (Initiator, Künstler)

Für Besucher der viennacontemporary steht ein Shuttlebus von 17:30 bis 18 Uhr direkt vor der Marx Halle bereit. Abfahrt zur notgalerie Seestadt pünktlich um 18 Uhr.

Bei der Eröffnung präsentiert sich das Gebäude der notgalerie von Reinhold Zisser als raumgreifende Installation. Rainer Stadlbauer, vollzieht mit seinem Plan Brut auch den Umzug vom Ulanenweg zur Seestadt. Die Textinstallation aus der Performance von Peter Fritzenwallner aus Phase I bettet sich hier erstmals in den Gesamtkontext der notgalerie Seestadt. Ebenfalls mit Zeichen arbeitete der junge Architekt und Assistent der notgalerie Kristijan Icevski, der das gesamte Gebäude nummerierte. Diese Zeichen, Zeugen der eben stattgefundenen Translokation, bleiben bei der ersten Eröffnung noch als Artefakte dieses Prozesses erhalten. Christoph Srbs Wanderbar erfährt ebenfalls diesen Ortswechsel. Der während des Abbaus von Christoph Schwarz gedrehte Film Christoph hat die Marillen organisiert, trinkt Bier und nennt das dann Controlling zeigt Szenen des
jüngst stattgefundenen Abbaus. Am Fahnenmast des Grundstücks installiert
Luisa Kasalicky mit der Arbeit synonym für synonym eine Flagge, welche die nun endgültige Landung der notgalerie in der Seestadt Aspern bedeutet.

Bitte hier klicken um die Broschüre für die Veranstaltungsreihe notgalerie Seestadt (pdf) herunterzuladen, bzw in neuem Browserfenster anzuzeigen.

 

Anfahrt Lageplan

 

 

von der Notkirche zur notgalerie

Bei der notgalerie handelt es sich um eine ehemalige Holzkirche, welche 1946 als Notkirche errichtet wurde. Vor zwei Jahren wurde sie vom Wiener Künstler Reinhold Zisser zur notgalerie umfunktioniert und versteht sich seither als Gesamtinstallation, der Tradition der Sozialen Plastik verhaftet. Ein angekündigter Abriss war das Initial für das vorliegende Projekt der Translokation in die Seestadt Aspern. Die notgalerie wird hierbei Brett für Brett zerlegt, transportiert und am neuen Standort wieder aufgebaut. Dabei konfrontiert sich die lange Historie, welche sich am Brachland des originalen Standortes bis heute konserviert hat, mit der rasant voranschreitenden Entwicklung des Wiener Stadtrandes, der mit dem Projekt der Seestadt eines der Zentren der Wiener Stadtentwicklung darstellt.

Bitte hier klicken um die Broschüre für die Veranstaltungsreihe notgalerie Seestadt (pdf) herunterzuladen, bzw in neuem Browserfenster anzuzeigen.

 

 

hacking history

Vom 4. bis 20.5.2017 waren auf der Ausstellung "Hacking History" im Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien sieben Fotoarbeiten der notgalerie zu sehen.


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Hacking History Rotkäppchen liebt Bier


notgalerie ist ein Projekt von Reinhold Zisser

mit Unterstützung durch:

KÖR